Ameisenbekämpfung zu weit getrieben

Was ist passiert?

Ein Paar aus dem Vorarlberg (Österreich) trieb es laut derstandard.at mit der Ameisenbekämpfung zu weit:

Um der Ameisenplage auf und unter der Terrasse Herr zu werden, schüttete ein 30-Jähriger eine brennbare Flüssigkeit (wahrscheinlich Alkohol) auf die Terrasse.

Anschließend zündete er die Flüssigkeit mit einem Feuerzeug an. Unglücklicherweise kam es dabei zu einer explosionsartigen Entzündung und es ging sowohl die Terrasse als auch der Kanister mit dem verbleibenden Alkohol in Flammen auf.

Dabei zogen sich er und seine Partnerin schwere Verbrennungen  zu. Der Mann schwebt derzeit in Lebensgefahr und beide befinden sich im Krankenhaus.

Sinnlos und gefährlich

Davon abgesehen, dass solch ein Vorgehen gegen den Gesunden Menschenverstand verstößt und daher nicht nachgemacht werden sollte, war die ganze Aktion sowieso völlig sinnlos. Zwar hätte man dadurch sicher die Ameisen, die sich auf der Oberfläche befanden getötet, doch befindet sich der Großteil einer Ameisenkolonie (inklusive der Königin(nen)) tiefer unter der Terrasse in Sicherheit.

Die Verluste wären innerhalb kürzester Zeit wieder ausgeglichen worden.

Also: So etwas nicht nachmachen!

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