Camponotus vagus: Einige Mitbewohner

Heute konnte ich zwei verschiedene Mitbewohner der Camponotus vagus Kolonie im Garten beobachten: Leptothorax sp. und eine Zebra Springspinne.

Die kleinen Leptothorax acervorum (danke an Trailandstreet). nahmen den angebotenen Zuckerwassertropfen gerne an:

Eine Lepthotorax Arbeiterin nimmt Zuckerwasser auf.

Eine Leptothorax Arbeiterin nimmt Zuckerwasser auf.

Zwei Arbeiterinnen der kleinen Ameisenart bei der Aufnahme von Zuckerwasser.

Zwei Arbeiterinnen der kleinen Ameisenart bei der Aufnahme von Zuckerwasser.

Leptothorax und Temnotharx kann man sicher voneinander unterscheiden, indem man die Fühlersegmente zählt. Dabei muss man die Fühlerbasis mitzählen.

Leptothorax besitzt 11 Fühlersegmente und Temnothorax 12.

Ausschnittsvergrößerung: Man kann die 11 Fühlersegmente erkennen.

Ausschnittsvergrößerung: Man kann die 11 Fühlersegmente erkennen.

Später konnte ich eine Zebraspringspinne (Salticus scenicus) entdecken, die seitlich am Baumstumpf entlang lief und anschließend in ihrem selbstgebauten Unterschlupf verschwand:

Die Springspinne bewegte sich seitlich am Baumstumpf entlang.

Die Springspinne bewegte sich seitlich am Baumstumpf entlang.

Die Springspinne kurz vor dem Verschwinden im Loch.

Die Springspinne kurz vor dem Verschwinden im Loch.

Das Loch hat sie zwar nicht in das Holz gemacht, aber die Öffnung wurde zugesponnen und auf die Spinnenfäden wurden Holzspäne gelegt:

Das zugesponnene Loch

Das zugesponnene Loch

Kurze Zeit später kam die Spine wieder halb aus ihrem Unterschlupf heraus:

Die Spinne kurz vor dem hinausgehen.

Die Spinne kurz vor dem hinausgehen.

Halb aus dem Loch verharrte sie schließlich (um auf Opfer zu lauern?)

Halb aus dem Loch verharrte sie schließlich (um auf Opfer zu lauern?)

Nahansicht der Spinne.

Nahansicht der Spinne.

Bei den Camponotus vagus ging es weniger friedlich zu. Sie nahmen heute das erste mal eine Schokoschabe an und begannen recht schnell diese zu zerlegen:

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Eine Major-Arbeiterin hält die Schabe am Rückenschild fest.

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Die Arbeiterin versuchte die Schabe in Richtung Nest zu ziehen, was ihr aber nicht gelang.

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Mit weit aufgerissenen Mandibeln wird ein neuer Angriffspunkt gesucht, um sich festzubeissen.

 

Da die Schabe noch etwas gezuckt hat, wurde auch Ameisensäure eingesetzt:

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Die Arbeiterin hat sich in der Schabe verbissen und streckt gleichzeitig ihren Hinterleib in Richtung Schabe, um Ameisensäure abzugeben.

 

 

 

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