Manica rubida: Bevölkerungsexplosion

Ich wurde jetzt schön öfters gefragt, wie es meiner letzten verbliebenen Manica rubida Kolonie geht, die ich ohne Winterruhe warm durch gepflegt habe. Vermutlich lasse ich einfach die Fotos sprechen, die ich von der heutigen Fütterung gemacht habe:

Viele Ameisen der Art Manica rubida zerlegen Schokoschaben. Man sieht eine Gesamtübersicht des Behälters, in dem sie Leben

Blick in einen der Behälter, in dem die Kolonie lebt

Mittlerweile lebt die Kolonie in zwei Plastikbehältern (etwa 25 cm x 20 cm x 25 cm). In dem, auf dem Foto gezeigten, befindet sich eine Mischung aus Spielsand, Komposterde und Seramis. Obwohl ich auf Lehm verzichtet habe, ist das Substrat relativ stabil, da es aus unterschiedlich großen Partikeln besteht (je gleichmäßiger die Partikel sind, desto eher stürzt es ein, außer natürlich man fügt Lehm hinzu).

Bei der Fütterung wuselten ein paar hunderte Ameisen auf der Oberfläche herum. Bei näherer Betrachtung erkennt man, wie viele Ameisen sich auf einen Fleck befinden:

Viele Manica rubida Arbeiterinnen fressen tote Schokoschaben.

Näher an das Geschehen heran gezoomt.

Bei so vielen Ameisen, war es auch relativ leicht gute Nahaufnahmen einzelner Ameisen zu machen, da eigentlich immer mindestens 1-2 automatisch scharf waren 🙂

Nahaufnahme einiger Manica rubida Arbeiterinnen, die gerade Schokoschaben zerlegen.

Hier sieht man diese schönen Ameisen aus der Nähe

Zweite Nahaufnahme von mehreren Manica rubida Arbeiterinnen, die eine Schokoschabe fressen.

Eine weitere Nahaufnahme

Wie die Bilder zeigen, geht es der Kolonie prächtig und sie sind dieses Jahr richtig gut gewachsen und es scheint auch noch keine Abnahme der Aktivität in Sicht.

Dieses Jahr werde ich es noch einmal mit einer normalen Winterruhe probieren. Falls die Ameisen aber wieder nicht wollen, werden sie auch diesen Winter warm durch gepflegt.

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