Südeuropäische Arten ausgewintert

Vor einigen Tagen habe ich meine beiden südeuropäischen Arten Camponotus cruentatus und Solenopsis fugax ausgewintert. Die Kolonien wurden hierfür einfach vom Keller in ein beheiztes Zimmer gestellt. Einen Zwischenschritt über einen unbeheizten Raum habe ich nicht gemacht.

Bereits nach wenigen Stunden nahm die Aktivität stark zu.

Camponotus cruentatus

Die großen Ameisen wurden mit Zuckerwasser und Insekten (Steppengrillen und Fruchtfliegen) gefüttert. Beides nahmen sie gierig an:

Mehrere Ameisen der Art Camponotus cruentatus fressen eine tote Steppengrille.
Mehrere Arbeiterinnen der Ameisenart Camponotus cruentatus fressen eine tote Steppengrille. Eine Arbeiterin ist fokussiert.
Nahansicht einer Camponotus cruentatus Arbeiterin

Die Camponotus cruentatus-Kolonie hat mehrere hundert Larven, die versorgt werden müssen. Leider löst sich die Glasscheibe des Nestes immer mehr ab, und ich kann erst Bilder vom Nestinneren machen, wenn ich das Problem endgültig behoben habe.

Solenopsis fugax

Auch meine kleinsten Ameisen wurden ausgewintert. Dabei ging ich genauso vor wie bei den Camponotus cruentatus. Es dauerte einige Stunden, bis ich die erste Arbeiterin auf der Oberfläche umherlaufen sah, aber als sie die Nahrung entdeckte, gab es auch hier kein Halten mehr:

Sehr viele Arbeiterinnen der Ameisenart Solenopsis fugax fressen eine tote Steppengrille
Nahaufnahme einiger Solenopsis fugax Arbeiterinnen, die den Fühler der toten Steppengrille begutachten.

Da die Ameisen in einem Erdnest wohnen, fehlt mir leider der Einblick und ich kann nicht sagen, wie viel Brut vorhanden ist. Dem Ansturm auf die Grille nach zu urteilen, müssen es aber viele hundert, wenn nicht gar tausende Larven sein.

Schreibe einen Kommentar