Pheidole spathifera: Vier Eipakete

Seit ich die Kolonie ausgegraben habe, leben die Ameisen in vier Reagenzgläsern. Eines davon wird von besonders vielen Ameisen bewohnt:

Eines der vier Reagenzglasnester, welche die Pheidole spathifera Kolonie bewohnt. In diesem befindet sich der Großteil der Kolonie.

Eines der vier Reagenzglasnester, welche die Pheidole spathifera Kolonie bewohnt. In diesem befindet sich der Großteil der Kolonie.

In diesem Reagenzglas entdeckte ich heute auch vier Eipakete:

Auf dem Foto erkennt man die vier Eipakete.

Auf dem Foto erkennt man die vier Eipakete.

Das größte (unten links) ist leider von den vielen Ameisen auf dem Foto teilweise verdeckt.

Auch eine Gyne konnte ich ablichten. Ob es die begattete Gyne ist, weiß ich nicht:

Eine Gyne und mehrere Arbeiterinnen, darunter auch Soldatinnen. Die Ameisen machen einen gut genährten Eindruck, da ihre Gaster prall gefüllt sind.

Eine Gyne und mehrere Arbeiterinnen, darunter auch Soldatinnen. Die Ameisen machen einen gut genährten Eindruck, da ihre Gaster prall gefüllt sind.

Jetzt heißt es also: Abwarten und schauen, ob sich aus den Eiern weibliche Ameisen entwickeln. Dann würde das nämlich bedeuten, dass die begattete Gyne noch lebt und die Kolonie noch überlebensfähig ist.

Generell gibt es leider nur sehr wenige Informationen über diese Art, daher ist es immer schwer zu sagen, ob das ganze Verhalten jetzt normal ist, oder ob ein Haltungsfehler vorliegt. Evtl. legten sie auch einfach eine längere Ruhephase ein, in der gar keine Brut aufgezogen wurde. Möglicherweise ist auch schon die maximale Koloniegröße erreicht und es wird nur noch so viel Arbeiterinnenbrut erzeugt, um Verluste auszugleichen.

Falls sich aus den Eiern männliche und weibliche Geschlechtstiere entwickeln sollten, würde das diese Vermutung wohl auch bestätigen.

Das könnte dich auch interessieren …

Eine Antwort

  1. 26. Oktober 2015

    […] getragen wurden, daher vermutete ich, dass wohl keine begattete Gyne mehr am Laben war. Die vier Eipakte waren wohl alle nicht […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.